Mini-Garten

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Mini-Garten

Minigarten: Gärtnern auf kleinstem Raum

Sogenannte Minigärten erfreuen sich großer Beliebtheit. Immerhin ermöglichen Sie es Gartenfreunden auf engstem Raum ihrer Passion nachzugehen. Doch wer selbst Minigärtner werden möchte, sollte einiges wissen. In diesem ausführlichen Artikel geben wir unter anderem Antworten auf folgende Fragen:

  • Was genau ist ein Minigarten?
  • Wie lege ich einen Minigarten an ? und das Schritt für Schritt?
  • Welche Ausrüstung brauche ich, um einen Minigarten anzulegen?
  • Welche Pflanzen kommen in Frage?
  • Welches Motiv könnte ich meinem Minigarten geben?
  • Was gilt es zur Pflege eines Minigartens zu wissen?
  • Wie klein kann ein Minigarten eigentlich werden?
  • Welche praktischen Tipps rund um das Anlegen eines Minigartens sollte ich kennen?

Selbstverständlich finden Sie alle Deko-Utensilien, die Sie für Ihren Minigarten brauchen, hier bei Bußmanns Dekowelt. Nehmen Sie sich einfach ein paar Minuten Zeit und stöbern Sie in unserem vielseitigen Sortiment!

Minigarten: Was genau ist das? 

Der Name lässt es bereits vermuten: Ein Minigarten ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Garten im Miniaturformat. Er wird mit kleinen Pflanzen und Deko-Gegenständen aller Fasson angelegt. Das Praktische: Er nimmt kaum Platz weg, sodass sich in wirklich jedem Haushalt ein geeignetes Plätzchen für ihn finden dürfte. Oftmals wird im Zusammenhang mit Minigärten auch von einem Feengarten, einem Fairygarden oder einem Elfengarten gesprochen. Ab und an ist sogar von einem sogenannten Tassengarten die Rede. Hierbei handelt es sich in der Regel um besonders kleine Ausführungen von Minigärten. Aber hierzu später mehr.

Wo kann ich einen Minigarten anlegen?

Einer der wohl größten Vorteile eines Minigartens ist, dass dieser nahezu überall angelegt werden kann. So können Sie Minigärten etwa an folgenden Positionen einrichten:

  • Innerhalb der Wohnung ? ganz egal, ob in Wohnzimmer, Küche oder Arbeitszimmer.
  • Auf dem Balkon oder der Terrasse. Da der Minigarten in der Regel in einem tragbaren Gefäß angelegt wird, kann er in den Wintermonaten problemlos in die Wohnung verlagert werden.
  • Im Garten, um auf einfache Weise dekorative Akzente zu setzen.
  • Im Vorgarten, wo ein gepflegter Minigarten schnell zum echten Blickfang avanciert. 

Tipp: Wer viel Zeit im Büro verbringt, kann auch auf der Arbeit einen Minigarten anlegen. Hier gilt es jedoch darauf zu achten, Pflanzen zu wählen, die nicht allzu viel Pflege benötigen. So wird sichergestellt, dass der Minigarten auch bei Krankheit oder Urlaub nichts von seinem Zauber verliert.

Minigarten: Pro und Contra

Zugegeben, ein Minigarten kann viel Arbeit bedeuten. Das gilt insbesondere dann, wenn die gewählten Pflanzen viel Pflege bedürfen. Doch die meisten Menschen, die sich für einen Minigarten entscheiden, kümmern sich gerne um diesen. Immerhin überwiegen die Vorteile eines entsprechenden Garten-Projekts deutlich. Um nur die wichtigsten zu nennen:

  • Wer einmal in den Bann des Gärtners gezogen worden ist, weiß: Die Tätigkeit hat eine entspannende, geradezu meditative Wirkung. Das gilt natürlich ebenso für das Minigärtnern!
  • Ein Minigarten ist eine fantastische Möglichkeit für dekorative Hingucker zu sorgen ? sowohl innerhalb der Wohnung als auch outdoor.
  • In Bürogebäuden haben Arbeitgeber die Möglichkeit die Atmosphäre durch das Anlegen von Minigärten aufzuhellen.
  • Das Anlegen eines Minigartens ist vergleichsweise preiswert.
  • Ist ein Minigarten erst einmal angelegt, kann dieser nach Belieben durch neue Pflanzen und Dekorationsgegenstände variiert werden.

Nicht verwunderlich also, dass sich immer mehr Menschen zur Anlage eines Minigartens entscheiden.

Die Basics: Diese Ausrüstung benötigen Minigärtner

Jetzt geht es ans Eingemachte. In diesem Abschnitt wollen wir der Frage nachgehen: Was benötigen Minigärtner eigentlich alles, um ihr Hobby ausleben zu können? So viel vorweg: Die Zahl der absolut notwendigen Utensilien ist durchaus überschaubar.

Welches Gefäß ist das Richtige?

Ohne ein passendes Gefäß wird es nichts mit dem eigenen Minigarten. Es handelt sich folglich um einen absolut essenziellen Ausrüstungsgegenstand für Minigärtner. Doch was gilt es bei der Auswahl eines passenden Gefäßes eigentlich zu beachten? Zwar haben Sie prinzipiell die Qual der Wahl, was Größe und Form des jeweiligen Gefäßes angeht. So eignen sich klassische Pflanzschalen mitunter ebenso wie Töpfe oder sogar Tassen. Die folgenden Faktoren sollten Sie hinsichtlich eines geeigneten Gefäßes aber berücksichtigen:

  • Farbe und Form: Keine Frage, ein Minigarten dient nicht zuletzt der Dekoration. Diese Tatsache sollten Sie auch bei der Kauferwägung eines entsprechenden Gefäßes mit einbeziehen. Entscheiden Sie sich für ein Minigarten-Gefäß, dass sowohl von der Farbe als auch von der Form zu den übrigen Einrichtungsgegenständen passt.
  • Größe: Hinsichtlich der Größe des Gefäßes können Sie kaum etwas falsch machen. Zu beachten ist allerdings, dass eine Mindesthöhe von 10 Zentimetern durchaus empfehlenswert ist. Der Grund: Auf den Boden des Gefäßes kommt noch eine Drainage. In dem Minigarten-Gefäß müssen also nicht nur die Pflanzen ausreichend Platz finden.
  • Offen oder geschlossen: Wer plant den Minigarten auf einen Tisch oder ein sonstiges Möbelstück zu stellen, sollte sich für ein geschlossenes Gefäß entscheiden. So wird das entsprechende Möbelstück nicht durch austretendes Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Anderenfalls bietet sich ein offenes Gefäß an, durch das überschüssiges Wasser besser abfließen kann.

Auf die richtige Erde kommt es an: Tipps und Tricks

Neben dem Gefäß ist natürlich auch die passende Erde für das Anlegen eines Minigartens essenziell. Prinzipiell empfiehlt es sich, auf eine vergleichsweise nährstoffarme Erde zu setzen. Schließlich soll sich das Wachstum der eingesetzten Pflanzen im Minigarten in Grenzen halten. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihr Minigarten so lange wie möglich in seiner ursprünglichen Form erhalten bleibt.

Das Herzstück eines jeden Minigartens: Pflanzen im Miniaturformat

Das wahre Herzstück Ihres Minigartens sind selbstverständlich die verwendeten Pflanzen. Zwar eignet sich längst nicht jede Pflanze für den Einsatz im Minigarten. Die Auswahl ist aber dennoch groß, sodass Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Um nur einige geeignete Pflanzen zu nennen:

  • Efeu macht sich gut in Minigärten unterschiedlichster thematischer Gestaltung. Praktisch: Efeu gibt es oftmals auch in kleinen Pflanzkübeln zu kaufen, sodass dieses perfekt in den Minigarten integriert werden kann.
  • Mini-Kakteen gibt es heute in nahezu jedem Baumarkt. Die Sukkulenten sind nicht nur schön anzuschauen, sondern auch noch pflegeleicht.
  • Ein Bonsai ist im Minigarten ein echter Blickfang. Gerade für einen asiatischen Chic ist er unverzichtbar.
  • Sie wollen einen besonders edlen Minigarten gestalten? Dann sind Zwergrosen die Pflanzen der Wahl. Diese sind sehr schön anzuschauen. Einziger Nachteil: Sie sind sehr pflegeintensiv.
  • Natürlich können Sie unterschiedlichste Blütenpflanzen nutzen, um Farbe in Ihren Minigarten zu bringen. Aber auch Mosaikpflanzen im Miniaturformat mit farbige Blättern sind bestens geeignet, um einen Minigarten bunter zu gestalten.

Von Blähton bis Deko-Gegenstände: Das brauchen Sie sonst noch

Sie haben bereits ein geeignetes Gefäß, passende Erde und wissen, welche Pflanzen Sie für Ihren Minigarten verwenden wollen? Dann geht es nun an die letzten Details. Nicht vergessen dürfen Sie beispielweise Blähton. Dieser sorgt später dafür, dass das Wasser gut abfließen kann und es nicht zu Wurzelfäulnis kommt. Blähton kann problemlos online oder im Baumarkt erstanden werden.

Zu guter Letzt gilt es dem Minigarten den nötigen Feinschliff zu verpassen. Hierbei bieten sich diverse Dekorationsgegenstände in Abhängigkeit vom gewählten Minigarten-Thema an. Sie haben die Wahl zwischen Möbelstücken im Miniaturformat, Minigartenzwergen, kleinen Häuschen und vielem mehr.

Schritt für Schritt: Minigarten gestalten

Nachdem Sie sämtliche Utensilien angeschafft haben, die Sie für Ihren Minigarten dringend benötigen, gilt es passende Gestaltungselemente zu wählen. Voraussetzung hierfür: eine wohldurchdachte Gartenplanung!

Am Anfang kommt die Gartenplanung

Noch bevor Sie Ihren Minigarten mit Pflanzen und Dekorationsgegenständen ausrüsten, gilt es eine Gartenplanung zu erdenken. Wer den Minigarten einfach ins Blaue hinein anlegt, wird diesen mit großer Wahrscheinlichkeit mehrfach neu arrangieren müssen. Das kostet Zeit und Nerven und strapaziert zudem die Wurzeln der Pflanzen. Folgende Überlegungen sollten in Ihre Gartenplanung mit einfließen:

  • Wo sollen größere Accessoires platziert werden? Hier dürfen keine größeren Pflanzen in die Nähe, die die schicken Dekorationsgegenstände verdecken könnten.
  • Legen Sie im Vorfeld fest, welche Teile des Gartens später sichtbar bleiben sollen und welche durch Pflanzen verdeckt werden dürfen.
  • Sollen Strukturelemente (etwa kleine Wege oder Plätze) in den Garten mit eingebaut werden?
  • Wählen Sie einen anschaulichen Mix aus kleinen und größeren Pflanzen, um Struktur zu schaffen und den Blick gezielt auf bestimmte Bereiche des Minigartens zu lenken.
  • Achten Sie bei der Pflanzen- und Dekorationsauswahl darauf, dass es farblich zu keinen Unstimmigkeiten kommt.

Tipp: Eine kleine Skizze Ihres geplanten Minigartens kann bei der Planung und späteren Umsetzung durchaus hilfreich sein. Dabei gilt prinzipiell: Die Kombination aus Pflanzen, Accessoires und deren Platzierung im Minigarten sollte ein stimmiges Gesamtkonzept ergeben.

Möbel, Häuschen, Deko-Gegenstände: Diese Möglichkeiten haben Sie

In puncto Minigarten-Dekoration sind Ihrer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. An dieser Stelle wollen wir Ihnen daher nur einige Anregungen nennen:

  • Minigarten-Möbel machen sich in fast jedem Minigarten hervorragend. Sie haben die Wahl zwischen Stühlen, (Bistro-)Tischen, Liegestühlen, Sonnenschirmen und vielem mehr.
  • Fertige Steinplatten oder Brücken sorgen für eine gewisse Struktur.
  • Ein idyllisches Vogelhäuschen vor einem kleinen Haus macht deutlich: Hier wurde ein Minigarten mit viel Liebe zum Detail gestaltet.
  • Ein kleiner Gartenzaun komplettiert einen idyllischen Minigarten und ist zugleich ein wichtiges Strukturelement.
  • Ein echter Klassiker: Gartenzwerge im Miniaturformat.
  • Mit Pavillons und Co. schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre in Ihrem Minigarten und kreieren zugleich kleine Eye-Catcher.
  • Sie möchten Ihren Minigarten schön winterlich gestalten? Kein Problem. Schließlich gibt es etliche Winter-Dekorationsgegenstände: vom Minirentier über einen Schlitten bis hin zum Minigarten-Schneemann und -Weihnachtsbaum.
  • Sie sind ein Freund der Meta-Botschaften? Dann setzen Sie in Ihren Minigarten doch einen kleinen Gärtner. Gießkannen, Eimer und sonstige Gartenwerkzeuge im Miniaturformat machen die Illusion perfekt.

Übrigens: Die meisten genannten Minigarten-Accessoires finden Sie selbstverständlich auch im Online-Shop von Bußmanns Dekowelt! Nehmen Sie sich einfach ein paar Minuten Zeit und stöbern Sie in unserer Minigarten-Kategorie nach den Dekorationsgegenständen, die am besten zu Ihrem individuellen Minigarten passen.

Für Eilige: 7 Schritte zur Anlegung eines Minigartens

Sie haben sich in das Thema Minigarten bereits eingelesen und sämtliche Utensilien, die Sie zu dessen Anlage benötigen, parat? Und jetzt sind Sie ganz heiß darauf loszulegen? Prima! Wir geben Ihnen einen kurzen Crashkurs in puncto ?Minigarten anlegen?. Inklusive verständlicher Schritt für Schritt-Anleitung versteht sich!

1. Gefäß vorbereiten

Befüllen Sie das für den Minigarten vorgesehene Gefäß mit einer Drainage ihrer Wahl. Achten Sie darauf, dass dieser etwa 3 Zentimeter hoch auf dem Boden des Gefäßes ausgelegt wird. Wenn Sie ein besonders hohes Gefäß benutzen, sollte auch entsprechend mehr Blähton verwendet werden. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass überschüssiges Wasser ordnungsgemäß abgeleitet wird. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang Blähton; und das aus vier Gründen:

  1. Die leichten und runden Blähtonkugeln führen auch bei empfindlichen Gefäßen nicht zu Beschädigungen.
  2. Blähton besitzt eine Resistenz gegenüber Krankheitserregern. Schimmelpilze und sonstige Schädlinge haben also keine Chance.
  3. Blähton verändert den pH-Wert der eingesetzten Pflanzenerde nicht.
  4. Darüber hinaus ist Blähton sehr langlebig. Er wird nicht etwa ?abgenutzt?, sodass er problemlos auch bei einer Neugestaltung des Minigartens wieder als Drainage dienen kann.

Eine Drainage ist insbesondere bei Minigärten, die innerhalb der Wohnung aufgestellt werden sollen, essenziell. Der Grund: Ein indoor verwendetes Gefäß darf nicht wasserdurchlässig sein.

Ist das Gefäß entsprechend mit einer Drainage ausgestattet, geht es zum nächsten Schritt.

2. Abdeckung mit wasserdurchlässigem Vlies

Ein Minigarten besteht stets aus verschiedenen Schichten. Die erste Schicht bildet dabei in der Regel die Drainage. Darüber kommt ein wasserdurchlässiges Vlies, das durchaus noch einige Zentimeter dick sein darf. So wird das Wurzelwachstum der Pflanzen eingeschränkt und verhindert, dass Erde durch die Drainage ausgewaschen wird. Durch die Trennung von Blähton, der auch als Wasserspeicher dient, und Erde verhindern Sie, dass Ihre Minigarten-Pflanzen faulen.

3. Gefäß mit Erde auffüllen

Im dritten Schritt füllen Sie das Minigarten-Gefäß mit Erde auf. Wählen Sie hierbei nährstoffarme Erde, die kaum gedüngt worden ist. So verhindern Sie ein zu schnelles Wachstum der Pflanzen. Prädestiniert sind beispielsweise Bonsai- oder Kakteenerde. Sortieren Sie zunächst die besonders groben Erdteile aus und beginnen Sie danach damit das Gefäß vorsichtig mit Erde aufzufüllen. Wichtig: Stellen Sie vor dem Befüllen mit Erde sicher, dass das wasserdurchlässige Fließ an den Seiten eng am jeweiligen Gefäß anliegt. Drücken Sie dieses etwas fest, falls dies nicht der Fall ist.

4. Minigarten-Planung

Führen Sie nun die oben beschriebenen Erwägungen zur Planung Ihres Minigartens durch. Anderenfalls kann es passieren, dass Sie die eingesetzten Pflanzen und Dekorationsgegenstände neu ordnen müssen. Das ist nicht nur zeitaufwendig, sondern setzt auch den Pflanzen zu. Sollten Sie sich für künstliche Pflanzen entschieden haben, ist eine nachträgliche Veränderung des Minigarten-Arrangements selbstverständlich kein Problem.

5. Pflanzen setzen: So geht?s

Wenn Sie sich für echte Pflanzen entschieden haben, müssen Sie diese nun vorsichtig in Ihren Minigarten einsetzen. Folgendermaßen gehen Sie bei der Bepflanzung vor:

  1. Sortieren Sie die gewählten Pflanzen nach der Größe Ihrer Wurzeln.
  2. Setzen Sie zunächst die Pflanzen mit den größten Wurzeln ein.
  3. Nutzen Sie einen Spatel (oder schlicht Ihre Finger), um ein kleines Loch in die Erde zu graben.
  4. Setzen Sie die Wurzeln in die Erde und bedecken Sie diese etwas mit Erde.
  5. Drücken Sie die Erde anschließend leicht an.
  6. Gießen Sie die Pflanzen.

6. Erneutes Auffüllen mit Erde

Unter Umständen stellen Sie bald fest, dass die Erde Ihres Minigartens leicht abgesackt ist. Das passiert häufig nach dem ersten Gießen. Füllen Sie den Minigarten in diesem Fall einfach wieder mit etwas Erde auf.

7. Abschließende Dekoration des Minigartens

Nun können Sie Ihren Minigarten mit unterschiedlichsten Dekorationsgegenständen ausrüsten. Ihrer Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt!

Minigarten pflegen: So geht?s

Zugegeben, viele Minigärten bedürfen einer regelmäßigen Pflege. Anderenfalls segnen die eingesetzten Pflanzen schnell das Zeitliche. Doch was gilt es bei der Pflege eines Minigartens zu beachten? Wie minimiert man den Pflegeaufwand auf ein Minimum? Und welche Werkzeuge benötigt man eigentlich für die Pflege des Minigartens? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen!

Richtiges Gießen: 3 goldene Regeln

Regelmäßiges Gießen ist essenziell für Ihren Minigarten. Allzu pauschale Aussagen über Menge und Häufigkeit lassen sich hier aber leider nicht treffen. Dies hängt von der Größe Ihres Minigartens und der eingesetzten Pflanzen ab. Mitunter genügt auch ein bloßes Besprühen der Pflanzen. Wer ein Wüstenthema gewählt hat und primär Minikakteen in den Minigarten eingesetzt hat, spart sich beispielsweise häufiges Gießen. Prinzipiell sollten Sie im Zusammenhang mit dem Gießen Ihres Minigartens drei goldene Regeln beachten.

  1. Führen Sie vor dem Gießen den ?Fingertest? durch. Legen Sie Ihren Finger dabei unter sanftem Druck auf die Erde. Bleibt ein Teil der Erde an Ihrem Finger haften, ist ein Wässern noch nicht notwendig. Anderenfalls sollte der Minigarten gegossen werden.
  2. Weniger ist mehr: Das gilt auch für das Gießen eines Minigartens. Gerade, wenn Sie geschlossene Gefäße verwenden, bildet sich sehr schnell Staunässe, wenn zu viel gegossen wird. Diese kann Ihren Pflanzen enorm zusetzen. Im schlimmsten Fall sterben diese ab.
  3. Kontrollieren Sie mindestens zweimal in der Woche, ob Ihr Minigarten gegossen werden muss.

Minigarten pflegen: Diese Utensilien benötigen Sie

Auch zur Pflege Ihres Minigartens benötigen Sie eine Reihe von Werkzeugen. Hierzu gehören insbesondere die folgenden:

  • Eine kleine Gießkanne, um größeren Minigärten ausreichend Wasser zuführen zu können.
  • Ein Sprühflasche, mit denen Sie kleine Pflanzen, die wenig Wasser benötigen, wässern können.
  • Ein Gießball zum gezielten Wässern einzelner Pflanzen; beispielsweise eines Bonsais.
  • Ausreichend Erde, falls Sie diese nachfüllen oder austauschen müssen.
  • Eine Schere, um Zweige zurechtzuschneiden und welke Blätter und Blüten abschneiden zu können.

Inspiration gefällig? 5 Ideen für den Minigarten

Bei der Gestaltung Ihres Minigartens haben Sie tatsächlich die Qual der Wahl. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu endlos. Besonders schön wird ein Minigarten aber oftmals, wenn er einem bestimmten Thema oder Motiv verschrieben ist. Dieses können Sie selbstverständlich frei wählen. Als mögliche Inspirationsquelle beschreiben wir im Folgenden fünf Minigarten-Themen, die Sie zu Hause gerne nachgärtnern dürfen.

1.) Japanischer (Mini)-Garten

Der japanische Minigarten ist schon fast ein Klassiker. Immerhin sagt man ihm nach, dass er eine beruhigende, mitunter geradezu meditative Wirkung, auf seine Betrachter hat. Wenn Sie an asiatischen Dekorationsgegenständen Gefallen finden, ist dieses Minigarten-Thema genau das richtige für Sie. Den japanischen Minigarten bauen Sie folgendermaßen auf:

  1. Streuen Sie eine feine Schicht Sand auf die Erde des Minigartens.
  2. Wählen Sie einen kleinen Bonsai aus und platzieren Sie diesen an prominenter Stelle. Er ist sozusagen das Herzstück Ihres Minigartens.
  3. Schneiden Sie einen Bambusstock in kleine Stücke und basteln Sie daraus einen kleinen Pavillon oder ein Häuschen und platzieren Sie diesen Dekorationsgegenstand im Schatten des Bonsais.
  4. Alternativ können Sie selbstverständlich auch ein Miniatur-Bambushäuschen im Asia-Stil kaufen.
  5. Bauen Sie einen kleinen, nach vorne hin geöffneten, Zaun aus zerteilten Bambusstöcken rund um Pavillon bzw. Asia-Haus.
  6. Kaufen Sie einen Miniatur-Rechen und rechen Sie einen Teil des Sandes, sodass ein harmonisches und geordnetes Gesamtbild entsteht.
  7. Den Rechen können Sie gerne gut sichtbar im japanischen Minigarten platzieren.  
  8. Ergänzt werden kann das Arrangement mit diversen weiteren Dekorationsgegenständen. Gut geeignet sind beispielsweise kleine Buddha-Figuren oder Miniatur-Gongs.
  9. Legen Sie mit schwarzen Steinen einen Weg von der Tür des asiatischen Miniaturhauses bis zur Seite des Bonsais.
  10. Bei besonderen Gelegenheiten können Sie einige Teelichter in den japanischen Minigarten auslegen. Diese sorgen für eine besonders romantische Stimmung.

Was Sie wissen sollten: Ein Bonsai benötigt viel Pflege. Entsprechend zeitaufwendig ist auch die Pflege dieses Minigartens.

2.) Der verwunschene Garten

Sie sind kein Fan asiatischer Minigärten? Vielleicht trifft der ?verwunschene Garten? eher Ihren Geschmack. Hierbei gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Platzieren Sie ein urig aussehendes Miniaturhäuschen, am besten eine Holzkonstruktion, in die hintere Mitte Ihres geplanten Minigartens.
  2. Kaufen Sie sich eine kleine Efeu-Pflanze und setzen Sie diese neben das Miniaturhaus, sodass Sie dessen Dach und Seite zu weiten Teilen mit den Blättern bedecken können.
  3. Setzen Sie weitere Pflanzen rund um das Haus. Gut eignen sich Mosaikpflanzen mit grünen oder dunkelroten Blättern. Eine dichte Vegetation ist bei diesem Minigarten-Thema besonders wichtig.
  4. Zäunen Sie das Haus, und damit weite Teile des Minigartens, mit kleinen Pflanzen ein.
  5. Kaufen Sie ein Miniatur-Tor (oder basteln Sie dieses selbst) und platzieren Sie dieses am dem Haus gegenüberliegenden Ende.
  6. Bauen Sie mit kleinen Steinplatten einen Weg zu ihrem Miniaturhaus. Dieser darf gerne teilweise von Blättern der umliegenden Pflanzen überragt werden.
  7. Ist Ihr Minigarten groß genug, können Sie auch noch einen kleinen Pavillon innerhalb des Pflanzen-Zauns platzieren. Auch dieser darf von Pflanzen und Blättern umschlungen werden.

Voila: Fertig ist der verwunschene Minigarten. Auf Wunsch können Sie diesen selbstverständlich gerne noch nach Ihren individuellen Wünschen dekorieren. Einige kleine Miniatur-Raben, verwitterte Holzzäune, verlassene Wäscheleinen, Gartengeräte und Co. verleihen dem Garten beispielsweise ein noch geheimnisvolleres Flair.

3.) Herbstzauber im Minigarten

Gelb bis rot leuchtende Blätter und orangene Kürbisse: Der Herbst ist eine besonders farbenfrohe Jahreszeit. Damit eignet er sich auch hervorragend für farbenprächtige Minigärten. Zumal im Minigarten das ganze Jahr über Herbst sein kann! Wir stellen Ihnen unseren ?Herbstzauber im Minigarten? vor:

  1. Kaufen (oder basteln) Sie ein kleines Miniaturhäuschen und streichen Sie dieses in einem hellen Farbton. Ein leuchtendes Weiß macht sich für unser Herbst-Thema hervorragend.
  2. Platzieren Sie das Haus in die hintere Mitte Ihres Minigartens.
  3. Bauen Sie mit Steinplatten einen kleinen Weg, der von der Haustür aus in den Minigarten hineinführt.
  4. Platzieren Sie einen kleinen weißen Pavillon im Minigarten.
  5. Kaufen Sie mehrere kleine Kürbisse und arrangieren Sie diese irgendwo zwischen Haus und Pavillon. Es darf sich selbstverständlich gerne um Kunstkürbisse handeln.
  6. Kaufen Sie bunte (orangene, rote, gelbe) Kunstblätter und verteilen Sie diese über den gesamten Minigarten. Sollte es gerade Herbst sein, können Sie natürlich auch Blätter sammeln gehen.
  7. Als weitere Dekorationselemente machen sich Kastanien, Eicheln und Walnüsse hervorragend.

Besonders praktisch bei diesem Minigarten-Motiv: Sie können Ihren Minigarten in Windeseile in einen Halloween-Horror-Garten verwandeln. Tauschen Sie die kleinen Kürbisse hierzu einfach gegen einen größeren aus und schnitzen Sie eine schaurig-schöne Grimasse in diesen. Kaufen Sie eine Reihe von Miniatur-Gespenstern, Vampiren, Skeletten und Co. und verteilen Sie diese über Ihren Minigarten. Im Anschluss können Sie mit Erde einige ?Gräber? aufschütten und diese mit kleinen Holzkreuzen dekorieren. Der Minigarten-Friedhof verleiht dem Minigarten einen besonders gruseligen Charme. Nun fehlen nur noch einige Kunstspinnenweben und der Halloween-Minigarten ist fertig.

4.) Minigarten im Vintage-Style

Keine Frage, Vintage liegt voll im Trend. Das gilt selbstverständlich auch für den Minigarten. Warum also nicht einen Minigarten im allseits beliebten Retromotiv gestalten? Bei diesem Minigarten-Motiv können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Aber natürlich haben wir auch hierzu einige Tipps für Sie:

  • Als Gefäß für den Minigarten eignet sich eine alte Holz- oder Metall-Truhe besonders gut. Soll diese draußen platziert werden, können Sie einige kleine Löcher in den Boden bohren, sodass das Wasser ungehindert abfließen kann.
  • Ein tolles Vintage-Deko-Element: Ein kleiner Schubkarren, in dem sich eine Mini-Pflanze befindet.
  • Als Bepflanzung eignen sich insbesondere Mini-Pflanzen mit weißen Blüten.
  • Auch Zwergrosen unterstreichen den Vintage-Look. Aber Vorsicht: Diese sind sehr pflegeintensiv und müssen gegebenenfalls nach einigen Wochen ausgetauscht werden.
  • Bei der Einrichtung des Vintage-Minigartens ist ein gewisser Blick fürs Detail besonders wichtig. Von Mini-Werkzeugen über Miniaturmöbel bis hin zur liebevoll eingerichteten Mini-Terrasse können Sie Ihren Minigarten nach Herzenslust dekorieren.

Entsprechende Vintage bzw. Retro-Minigärten sind sowohl innerhalb der Wohnung als auch draußen ein wahrer Hingucker.

5.) Wohn-Idyll als Minigarten

Sie möchten einen besonders idyllischen Minigarten kreieren, in dem Sie am liebsten selbst Ihre Zeit verbringen möchten? Kein Problem! Wir zeigen Ihnen, wie Sie hierbei vorgehen müssen.

  1. Schaffen Sie sich ein Miniatur-Haus an und platzieren Sie dieses an prominenter Stelle in Ihrem Minigarten.
  2. Arrangieren Sie verschiedene Minipflanzen rund um das Haus und den Minigarten selbst. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie größere und kleinere Pflanzen gut mischen.
  3. Legen Sie einen kleinen Teich an. Vergraben Sie hierzu beispielsweise eine Sandkastenspielform so, dass diese nach oben hin geöffnet und bis zum Rand mit Erde bedeckt ist.
  4. Füllen Sie die Sandkastenform mit Wasser und verteilen Sie gegebenenfalls einige Blüten darauf.
  5. Tipp: Für größere Teiche eignen sich auch Backformen.
  6. Setzen Sie an den Rand des Teichs einige Kunst-Minibäume oder verpflanzen Sie hier einen Bonsai. 
  7. Rund um die eingesetzten Bäume machen sich Dekorationsgegenstände wie eine kleine Schaukel, ein Pavillon, Ministühle und ein Minitisch gut.
  8. Lockern Sie das Arrangement durch farbenprächtige Pflanzen ? beispielsweise Mosaikpflanzen oder Zwergrosen ? auf.
  9. Kleine Wege, Plätze und Zäune geben dem Minigarten-Idyll den letzten Schliff.

Bei diesem Minigarten-Thema haben Sie tatsächlich die Möglichkeit Ihren ganz persönlichen Traumgarten zu entwerfen. 

8 praktische Tipps für Minigärtner

Zum Abschluss wollen wir allen Minigärtnern noch einmal acht praktische Tipps für ein gelungenes Minigärtnern an die Hand geben. Schließlich lernt man bei der Kunst des Minigärtnerns nie aus.

1.) Weniger ist mehr

Die beengten Platzverhältnisse eines Minigartens verführen schnell dazu, diesen mit zu vielen Pflanzen und Dekorationsgegenständen auszustatten. Doch ein Minigarten wirkt auf diese Weise schnell überladen. Es gilt daher das Motto ?weniger ist mehr?. Halten Sie sich mit Bepflanzung und Accessoires zurück und sorgen Sie stattdessen dafür, dass sich ein stimmungsvolles Gesamtbild ergibt.

2.) Saisonale Wandlungsfähigkeit des Minigartens nutzen

Verwenden Sie für Ihren Minigarten echte Pflanzen, sind diese natürlich den Jahreszeiten unterworfen. Nutzen Sie diese natürliche Wandlungsfähigkeit Ihres Minigartens und gestalten Sie diesen zu jeder Saison neu.

3.) Bringen Struktur in den Minigarten: Wege und Plätze

Sie haben Ihren Minigarten fertig eingerichtet, aber irgendwie wirkt dieser noch sehr ungeordnet? Das liegt womöglich daran, dass Sie noch keinerlei Wege oder Plätze in Ihren Minigarten integriert haben. Diese dienen nicht nur der Dekoration. Sie sind auch ein guter Weg, um problemlos Struktur in Ihren Minigarten zu bringen.

4.) Tipps zur ?Überwinterung?

Wer seinen Minigarten auf Terrasse, Balkon, Vorgarten oder Garten zur Schau stellt, steht spätestens im Herbst vor der Frage: Wie bringe ich meinen Minigarten durch den Winter?
Prinzipiell haben Sie dabei zwei Möglichkeiten. So können Sie Ihren Minigarten über den Winter komplett auflösen und die Dekorationsgegenstände vorübergehend verstauen. Der Vorteil: Sie haben die Möglichkeit im Frühlingsbeginn einen komplett neuen Minigarten einzurichten und sorgen damit für willkommene Abwechslung.

Sie können Ihren Minigarten aber auch mitsamt Gefäß an einen geschützten Platz in der Wohnung bringen und hier überwintern lassen. Wichtig bei der Überwinterung innerhalb der Wohnung: Sorgen Sie dafür, dass die Pflanzen im Winter genug Tageslicht abbekommen.  

5.) Kunstpflanzen: für einen robusten Minigarten

Zugegeben: Echte Pflanzen verleihen einem Minigarten einen ganz besonderen Charme. Doch sie sind auch sehr pflegeintensiv ? und müssen gegebenenfalls regelmäßig ausgetauscht werden. Sie sind daher so etwas wie die Königsdisziplin des Minigärtnerns.

Wer dagegen Wert auf einen langlebigen und pflegeleichten Minigarten legt, ist mit Kunstpflanzen gut beraten. Diese lassen sich heute kaum noch von echten Pflanzen unterscheiden und sind darüber hinaus sehr robust. Gut zu wissen: Auch bei Bußmanns Dekowelt finden Sie diverse Kunstpflanzen ? von kleinen Buchsbaum-Sets bis hin zur künstlichen Minigarten-Hecke.

Ein letzter Tipp: Durch das Auftragen eines Schutzsprays werden die Pflanzen auch outdoor optimal vor Witterungseinflüssen geschützt. Die Lebensdauer der Minigarten-Accessoires lässt sich auf diese Weise natürlich ebenso verlängern.

6.) Platzproblem? Ein hängender Minigarten schafft Abhilfe!

Ihre kleine Mietwohnung ist ziemlich voll und selbst auf dem Balkon gibt es kaum Platz für einen Minigarten? Das muss der Minigarten-Freude keinen Abbruch tun. So finden Sie zahlreiche Pflanzkübel und sonstige Gefäße, die Sie problemlos an einem Haken aufhängen können; sei es in der Wohnung oder auf dem Balkon. Auf diese Weise können Sie und Ihre Gäste sich an einem Minigarten erfreuen, ohne dass dieser wertvollen Platz einnimmt. Achten Sie dabei allerdings darauf, dass Gefäß, Erde, Pflanzen und Dekoration nicht zu schwer für die gewählte Hängekonstruktion werden. 

7.) Den Minigarten wetterfest machen: So geht?s

Details machen einen Minigarten erst aus. Nicht umsonst setzen die meisten Minigärtner auf Dekorationsgegenstände wie kleine Möbel, Schaukeln, Figuren und Co. So steckt in Minigärten unterschiedlichster Fasson stets viel Liebe zum Detail. Umso ärgerlicher ist es, wenn das sorgsame Arrangement durch Wind und Regen zerstört wird und in diesem Zusammenhang womöglich sogar kaputt geht.

Gut zu wissen also, dass Sie Ihre Dekorationsgegenstände mit einem einfachen Trick gegen Wind und Wetter schützen können. Nehmen Sie einfach einen dünnen Draht, schneiden Sie diesen zu und nutzen die entsprechenden Drahtstücke als Verankerung. Hierzu genügt es den dünnen Draht um Miniaturstühle und Co. zu binden und anschließend im Boden zu verankern.

8.) Inspirationen gibt es en masse

Sie möchten endlich Ihren eigenen Minigarten anlegen, doch die Inspiration zu einem passenden Thema will einfach nicht kommen? Kein Problem, eine kleine Online-Recherche schafft schnelle Abhilfe. Immerhin gibt es in Deutschland etliche begeisterte Minigärtner, von denen viele Ihre Kreationen auch im Netz teilen. Gerade bei der Bildersuche Ihrer Suchmaschine werden Sie schnell fündig. Ein Tipp: Auch auf Online-Diensten wie Instagram und Pinterest, die ihren Schwerpunkt auf die Präsentation von Bildern legen, finden Sie Inspirationen en masse.

Alternative Feen- und Tassengarten: Kleiner geht es nicht

Wer sich mit Minigärten beschäftigt, wird früher oder später auch auf sogenannte ?Feengärten? oder ?Tassengärten? stoßen. Streng genommen handelt es sich auch hierbei schlicht um Minigärten. Sie sind allerdings noch einmal um ein gutes Stück kleiner als der klassische Minigarten. Bei dem sogenannten Tassengarten handelt es sich zweifellos um das kleinste Exemplar eines Minigartens. Wie der Name schon sagt, passt dieser in eine handelsübliche Teetasse. Damit ist diese Minigarten-Alternative besonders gut für sehr detailverliebte Minigärtner geeignet. Wir nehmen den ?Tassengarten? in den Fokus.

Tassengärten: Dekorationsgegenstand und Geschenkidee par excellence

Die Anlage eines Tassengartens sollte nicht unterschätzt werden. Immerhin gilt es auf kleinstem Raum eine hübsche Gartenszene zu schaffen. Doch der Aufwand lohnt sich! Immerhin ist ein Tassengarten ein echter Hingucker; und zwar ganz egal, wo er platziert wird. Wir geben Ihnen einige essenzielle Tipps zur Anlage eines Tassengartens an die Hand:

  • Die Einrichtung eines Tassengartens verlangt viel Fingerspitzengefühl. Andernfalls droht das liebevoll gestaltete Arrangement in sich zusammenzufallen. Gehen Sie daher behutsam vor und nutzen Sie Pinzetten und Co. für die Veränderung von Details. 
  • Viele Pflanzen sind schlicht zu groß, um in einer Tasse Platz zu finden. Gut geeignet für den Tassengarten sind allerdings kleine Kakteen und Moos.
  • In einem Tassengarten finden kaum mehr als 1 bis 2 Dekorationsgegenstände Platz. Wählen Sie diese daher sorgsam aus und setzen Sie auf Accessoires, die den Charakter des Tassengartens besonders gut einfangen.
  • Ein hübscher Tassengarten benötigt nicht zwangsweise ganze Pflanzen. Auch einzelne Blätter oder Zweige machen sich hier hervorragend.
  • Wer auf echte Pflanzen setzt, benötigt natürlich auch in einem Tassengarten Blumenerde. Diese füllen Sie am besten einfach mit einem Tee- oder Esslöffel ein.
  • Am besten gedeihen Ihre Tassengärten, wenn diese genügend Licht bekommen. Platzieren Sie diese daher nach Möglichkeit am Fenster.
  • Entfernen Sie ausgetrocknete Blüten und Blätter schnell und gießen Sie Ihren Tassengarten regelmäßig, um diesem ein langes Leben zu bescheren.
  • Da Tassengärten in der Regel wenig Wasser benötigen, genügt meist ein Bespritzen mit der Sprühflasche.
  • Sorgen Sie zudem dafür, dass sämtliche Accessoires gut befestigt sind. Das gelingt am besten durch die Verankerung im Boden mit einem Stück Draht (siehe unsere praktischen Tipps).

Übrigens: Ein Tassengarten ist auch ein erstklassiges Geschenk. Schließlich machen die Minigärten optisch einiges her und zeigen zugleich, dass man sich sehr viel Mühe bei der Gestaltung des Geschenks gegeben hat.